Ein fast vergessener Held aus dem Piemont
Stell Dir das Italien des frühen 19. Jahrhunderts vor. In den Werkstätten von Turin herrscht geschäftiges Treiben, es riecht nach Lack und frisch gesägtem Holz. Doch einer, der dort Großes schaffen wird, passt eigentlich gar nicht ins Bild: Giovanni Francesco Pressenda.
Seine Geschichte ist keine klassische Erfolgsstory, sondern ein Drama, das Hollywood kaum besser schreiben könnte. Geboren 1777 als Sohn eines Geigers, schien sein Weg eigentlich gar nicht in die Welt der feinen Künste zu führen. Pressenda arbeitete lange Zeit als einfacher Landarbeiter. Erst spät, in seinen Dreißigern, folgte er einer inneren Stimme, packte seine Sachen und ging nach Turin, um Geigenbauer zu werden.

Kannst Du Dir den Mut vorstellen, den das brauchte? In einem Alter noch einmal ganz von vorn anzufangen, in dem andere längst Meister waren?
1835 – Ein Meisterwerk entsteht
Pressenda war ein Kämpfer. Er lernte von den Besten, kombinierte die französische Schule mit der Eleganz von Stradivari und entwickelte seinen ganz eigenen Stil. Seine Geigen waren anders: kräftiger, robuster, mit einem leuchtenden, rötlich-braunen Lack, der bis heute sein Markenzeichen ist.
Im Jahr 1835, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, fertigte er jene Violine, die uns heute so fasziniert. Wenn Du dieses Instrument ansiehst, blickst Du nicht nur auf Holz. Du siehst das Ergebnis jahrelanger Entbehrung und Leidenschaft. Du siehst den Triumph eines Mannes, der sich gegen alle Widerstände durchgesetzt hat.
Tragischerweise konnte Pressenda die Früchte seiner Arbeit nie wirklich ernten. Er starb 1854 in Armut – nicht ahnend, dass seine Instrumente fast 200 Jahre später zu den begehrtesten der Welt gehören würden.

Warum diese Geige nicht schweigen darf
Was passiert mit so einem Erbe? Oft landen solche Schätze in den Tresoren anonymer Sammler. Sie sind sicher, aber sie ist gebaut, um zu klingen.
Der Emittent plant, die Violine für die ersten 3 Jahre der Investitionsdauer an die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zu verleihen. So bleiben Spielbarkeit und Klangqualität erhalten, was den Wiederverkaufswert steigert und das Instrument besonders für Musikerinnen und Musiker attraktiv macht.
Stell Dir vor: Derselbe Klang, den Pressenda vor fast zwei Jahrhunderten in seiner Werkstatt hörte, erfüllt heute die Bremer Glocke. Das Holz vibriert unter den Händen von Spitzenmusikern. Das Instrument "arbeitet", es atmet und erzählt seine Geschichte bei jedem Konzert weiter. Das ist gelebter Denkmalschutz.
Dein Teil der Geschichte
Geschichten wie diese sind es, die Sachwerte so besonders machen. Es geht um Emotionen, um Kultur und um Werte, die Jahrhunderte überdauern.
Vielleicht hast Du Lust bekommen, nicht nur Zuhörer zu sein, sondern ein Teil dieser Reise zu werden. Über unseren Marktplatz kannst Du Dich an diesem Stück Musikgeschichte beteiligen. Du hilfst dabei, dass die Violine weiterhin auf großen Bühnen gespielt wird – und profitierst gleichzeitig von einer attraktiven Renditechance.
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